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Aggression gegen andere Hunde

Geschrieben von Michael Wappler am 08. Juli 2011. Veröffentlicht in Hundeerziehung

Aggression gegenüber anderen Hunden.

Für dieses Training brauchen sie einen Partner mit einem Hund welcher idealerweise hört und wenn möglich diese Übung schon beherrscht. Zwei Hunde gleichzeitig zu erziehen erfordert viel Übung und geht in der Regel schief. Die beiden würden sich gegenseitig Anstacheln und der erzieherische Effekt ist dahin.

Die Hundeführer gehen mit den Tieren an der kurzen Leine in sicherer Entfernung aneinander vorbei. Der Abstand der Hunde zueinander ist so gewählt dass sie sich bemerken aber die Halter sie noch beeinflussen können.

Wenn sich bei dem Auszubildenden Hund jetzt ansatzweise Aggression zeigt muss der Halter schnell reagieren. Es erfolgt das deutliche Rufzeichen „Zurück“ , dazu eine Lockgeste und ein sofortiger Richtungswechsel um 180° in die entgegengesetzte Richtung. Jetzt einfach weiter gehen und ruhig bleiben.

Nicht an der Leine reißen. Der Hund soll keine Schmerzen spüren. Er muss ihnen Vertrauen und spüren das sie immer „Herr der Lage sind“ und somit der Rudelführer. Hunde wollen Grenzen und sie wollen sich unterordnen.

Klappt dies nicht, einfach stehen bleiben und die Leine festhalten. Auf keinen Fall den Hund zu sich heranziehen, das macht ihn nur noch aggressiver ===> und zwar aus Ankst vor ihnen. Sobald der Hund wieder zur Ruhe gekommen ist erfolgt das Kommando „Zurück“ und sie versuchen es erneut.
Wenn der Hund sich nicht entspannt, brechen sie das Training ab und fangen in sicherer Entfernung zum anderen Tier noch einmal an. Diese Übung muss man unter Umständen mit dem anderen Hund oft wiederholen und dabei immer näher heran gehen.

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Viel Freude beim nachlernen.