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Hamburgmarathon

Geschrieben von Michael Wappler am 29. Juli 2011. Veröffentlicht in Reiseberichte

Ja, Ja, Ja wir haben es geschaft.

In 04.24.44 sind wir mit vereinten Kräften am 23. April 2006 den CONERGY MARATHON gelaufen.

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Zuerst einmal möchte ich mich bei all denen bedanken die mich während der Vorbereitung unterstützt haben.
Zum ersten natürlich bei meinen Eltern die mich begleitet haben und wie immer an der Strecke standen
und mir Mut und Kraft zugerufen haben.
Zum zweiten natürlich bei Leander für die vielen Trainingskilometer die wir zusammen abgelaufen haben.
Es waren ca. 450 km. Danke, Danke, Danke an euch alle.

Nach all den vielen Trainingskilometern war es dann so weit. Am 21.04.06 sind wir morgens nach Hamburg aufgebrochen. Im Hotel angekommen musten wir feststellen das die Reservierung über das Internet zwar geklappt hat aber von der Chefin nicht eingetragen wurde. So war unser Zimmer leider schon vergeben. So sind wir also zum selben Preis an eine große Ferienwohnung gekommen die wir auch sofort bezogen haben. Dort haben wir unsere Klamotten abgelegt und sind in die City gefahren um auf der Messe meine Startunterlagen zu holen.

Wie nicht anders zu erwarten waren wieder viele Austeller rund um den Laufsport vertreten und wie auch nicht anders zu erwarten bin ich wieder schwach geworden und habe mir neue Laufschuhe gekauft. Ich bin dabei sogar meiner Stammmarke untreu geworden. Ich laufe seid Jahren den Addidas Supernova Control und werde es jetzt mal mit einem Asics Gel-Kayano VII versuchen. Mal sehen ob Leander da noch mithalten kann. Danach sind wir zum Hafen gefahren und haben eine Rundfahrt auf einer Barkasse gemacht. Es war schon interessant die Docks zu besichtigen und wir haben die 32 Millionen Euro Jacht eines Ölscheichs in der Werft gesehen sowie das größte Kreuzfahrtschiff der Welt die "Freedom of the Seas". Am Abend sind wir zum Italiener ordentlich Pasta essen gegangen.

Der Sonnabend hat mit reichlich Regen begonnen und wir sind alle in die City gefahren um uns die größte Modeleisenbahnplatte an zu sehen. Dort angekommen wurden wir gleich mit einer Wartezeit von über einer Stunde empfangen. Also umkehren und erst mal einen Spaziergang über die Reeperbahn machen. Die Wartezeit hatte sich gegen Mittag noch nicht wirklich verringert, so sind wir dann zurück in die Wohnung und ich habe alles für den Marathon vorbereitet. Am Abend sind wir dann ohne Wartezeit in die wirklich überwältigende Ausstellung gekommen. Zum Abendessen gab es Pasta aber diesmal beim Chinesen.

Am Sonntag dann gab es dann einen Kaffee um 6.00 und dann anziehen und zum Frühstück. Außer ein kleines Müsli habe ich nicht viel runter bekommen. Mein Dad hat mich dann zur Bahn gebracht und ich bin in die City gefahren. In der S-Bahn waren schon viele Läufer unterwegs. Dann wie immer der gleiche Ablauf vor dem Marathon.

lauf

  1. Startplatz finden
  2. Klamottenentscheidung treffen
  3. Klamotten abgeben
  4. Nochmal für kleine Jungs
  5. In den Startbereich begeben
  6. Warm machen und dehnen
  7. Puls tief halten
  8. Auf den Start warten

Dann begann der Lauf und die Massen setzten sich in Bewegung. Endlich wieder Running und die Freude über den Lauf und die vielen Menschen an der Strecke haben mich unterstützt. Die Hamburger sind ein tolles Publikum und haben über die gasamte Strecke alles gegeben. Vielen Dank an dieser Stelle. Bei Kilometer 17,5 standen meine Eltern zum ersten mal und ich habe mich noch sehr wohl gefühlt. Dann sind 20 km ohne Unterstützung auf mich zu gekommen. Dachte ich jedenfalls, denn meine Oldies standen bei km 37,5.

Doch hier kommen die Hamburger ins Spiel. Vorn auf der Startnummer stand groß mein Vorname und ich weiß nicht wie oft mich die Zuschauer damit angesprochen haben. So etwas hilft echt weiter. Dann der Kilometer 37,5 und die vertrauten und erstaunten Gesichter meiner Eltern. Los Lauf, da geht doch noch was habe ich mir selbst gesagt. Jetzt wusste ich das ich ins Ziel komme und das mit einer guten Zeit. Bei 04.24.44 habe ich die Zielline überlaufen und der Marathon war geschaft.

Die Heimfahrt habe ich mehr oder weniger verschlafen.

Noch einmal danke an alle die mir zur Seite standen und mich unterstützt haben. Danke auch an alle Hamburger und Hamburgerinnen für die Motivation an der Strecke.

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