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Jahreswechsel in Lenggries

Geschrieben von Michael Wappler am 29. Juli 2011. Veröffentlicht in Reiseberichte

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Zum Jahreswechsel 2005/2006 waren mein Herrchen Micheal und ich auf einer Skihütte in Lenggries. Bei 150 cm Schnee und weiterem Schneefall in den ersten Tagen hatten wir jede Menge Spaß

Am Morgen begann die Fahrt für mich mit einer kurzen Gassi-Runde. Wie furchtbar so viele Taschen stehen auf dem Boden rum. Herrchen wird verreisen und mich nicht mitnehmen dachte ich? Aber es wurde noch schlimmer. Herrchen ist verreist und ich mußte mitfahren. Im Kofferraum. Habt ihr überhaupt eine Vorstellung wie eng es im Kofferraum eines 1er BMWs ist wenn noch überall Taschen und Ski rumliegen. Naja das fand dann wohl auch Herrchen und hat die Rücksitzbank umgelegt, dann hatte ich genug Platz. Auf der Fahrt haben wir dann ein paar mal angehalten und ich konnte mit Bruno spielen. Am Rasthof haben dann alle was gegessen nur ich und Bruno haben in die Röhre geschaut.

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Endlich in Lenggries angekommen haben wir beide uns erst einmal im Schnee ausgetobt.   

Ach war das schön, ich hätte mir aber noch etwas Kraft aufheben sollen. Wie sollte ich auch wissen das ich noch die gesamte Liftstrecke den Berg hochlaufen soll. Habe ich natürlich auf der Hälfte gestreikt und Herrchen mußte mit mir zusammen und allem Gepäck die Skipiste hinauf laufen. Ha Ha Rache ist süß und schmerzhaft. Oben angekommen hat er mir dann aber doch leid getan. Er sah so mitgenommen aus, wie schwer sind eigentlich 20kg in einem Rucksack inklusive Ski und Stöcke. Naja das soll nicht mein Problem sein, ich mußte immerhin auch laufen.

Die Hütte war toll denn es gab keine verbotenen Orte und Bruno konnte mit mir überall rumstromern. Am nächste Tag haben wir sie dann auch gleich gegen alle Eindringlinge mit vereinten Kräften verteidigt. Zu dumm das wir auch das zweite Mieterpaar erwischt haben und so bald für immer rausgeflogen wären. Bruno mußte ja auch unbedingt noch mal nachschnappen. Da fällt mir doch gleich ein : Schni Schna Schnappi, schnappi schnappi schnapp. Mein Herrchen und Franziska hatten alle Mühe die Hausherren zu beruhigen. Eine bitte hätte ich aber dann doch noch. Bitte den Schlafboden ein wenig wärmen, es war sozusagen Hundekalt in der Nacht :-).

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Die schönen Tage sind dann viel zu schnell vergangen und Herrchen und ich wir haben uns dann am zweiten Tage des neuen Jahres auf den Heimweg gemacht und ich mußte meinen guten Freund Bruno verlassen. Ob ich ihn wohl je wiedersehen werde?